Shell kennt am Nigerdelta keinen Respekt vor Mensch und Umwelt

Shell hat in Nigeria seine Ölförderung bereits zu Beginn der 1990er Jahre  eingestellt.  Nach Ansicht von Fachleuten gerieten dort im Laufe der letzten 50 Jahre über zwei Millionen Tonnen Rohöl in Natur und Umwelt. Ein praktischer Vergleich macht die immense  Menge deutlich:

Ein handelsübliches Fass nimmt ungefähr 200 Liter Flüssigkeit auf, bringt also bei einem  durchschnittlichen Rohölgewicht von 0,883 Kilogramm pro Liter eine Last von fast 177 Kilogramm auf die Waage. Um zwei Millionen Tonnen Rohöl in Fässer abzufüllen, benötigt man 11.299 Fässer. Reiht man diese Fässer, die ca. 89 Zentimeter hoch sind, wie Kettenglieder aneinander, so erstreckt sich die Kette über 10.056 Meter.

Der Konzern hat sich verpflichtet, die verursachten schweren Ölverseuchungen im Nigerdelta vollständig zu beseitigen, also sowohl die nachhaltigen Ölverschmutzungen der Böden als auch der Gewässer. Denn der Eintrag von Rohöl, Schmieröl, Motoröl oder weiteren ölhaltigen Substanzen in offenes Wasser oder Grundwässer bringt nicht nur Meerestiere oder ökologische Gleichgewichte aus dem Ruder, auch Fischer und Küstenbewohner bangen um ihre Gesundheit. Wie amnesty international, aber auch greenpeace oder tagesschau.de aktuell berichten, hat der Shellkonzern seine Verpflichtungen nach 25 Jahren noch nicht eingelöst. Das halbherzige Unterlassen des Shellkonzerns zeigt, wie respektlos er Küstenbewohner, Tiere und Pflanzen behandelt.

Ob Shell im Nildelta oder BP im Golf von Mexiko: Mensch und Natur verlieren Leben und Zukunft

Informieren Sie sich wieder ausführlich  im oekobeobachter zum Thema

Shell kennt am Nigerdelta keinen Respekt vor Mensch und Umwelt.

Lesen Sie, was amnesty international, greenpeace, tagesschau.de oder 3sat dazu aktuell berichten.

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© Paul Bock

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