WWF: weltweit mehr als 23.000 Arten gefährdet

Die Umweltorganisation WWF hat genaue Fakten zur Roten Liste gefährdeter Flora und Fauna veröffentlicht. Der Artenschwund hat im Jahr 2015 zugenommen: mehr als 23.000 Tier- und Pflanzenarten stehen nun auf der Roten Liste. Dabei liegen bisher nur 30 Prozent aller bekannten Arten im Fokus der Wissenschaftler.

Afrika, Asien und Südamerika

In Afrika, Asien und Südamerika dezimieren Wilderer einzigartige Tierbestände oder seltene Pflanzenarten. Besonders gefährdet bleiben Elefanten, Nashörner und Geier, die als Aasfresser die Ausbreitung von Krankheitserregern unterbinden.

Umweltverschmutzungen verschärfen die Situation. So sterben zum Beispiel am Titicacasee gesunde Populationen der seltenen Titicaca-Riesenfroschart. Der See liegt auf 3.800 Meter Höhe in den südamerikanischen Anden auf peruanischem und bolivianischem Staatsgebiet. Er zählt zu den artenreichsten Gebieten der Erde, wird aber schon seit Jahren durch eingeleitete Abwässer verseucht. Sie stammen zum größten Teil aus industriellen Anlagen, so dass giftige Stoffe wie Blei und Arsen in den See gelangen. Nun steht das Überleben des Großökosystems auf dem Spiel.

Indien

Aber nicht nur in Afrika, sondern auch in Indien stehen Geierarten auf der Roten Liste. Oekobeobachter hat dazu unter Aktuelles zum Artenschutz berichtet.

Bleiben Sie bitte weiterhin wachsam.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie zum Beispiel bei:

WWF

Die Welt

N24.de

© Paul Bock

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