Greenpeace weist verbotene Chemikalie in Speisefischen nach

Die Umweltorganisation Greenpeace hat ein wichtiges Untersuchungsergebnis zu Speisefischen veröffentlicht,
die als Zuchtfische aus Aquakulturen auf unseren Tellern landen.

Die Züchter füttern ihre Fische mit Sardellenmehl, also gemahlenen Sardellen. Der Seeweg zwischen den Sardellenfanggründen und den Zuchtgebieten erstreckt sich über viele tausend Meilen. Daher wird dem Sardellenmehl die Chemikalie Ethoxyquin zur Konservierung beigemengt. Zuchtfische aus Aquakulturen nehmen also über ihr Futter diese Chemikalie auf. Supermärkte verkaufen die belasteten Fische. Die Nahrungskette schließt sich. Die unten genannte Greenpeace-Publikation zeigt übersichtlich und genau, welche Märkte Ethoxyquin-belastete Produkte anbieten.

Die Chemikalie Ethoxyquin (EQ) reichert sich nachweislich in Fischen, aber auch in der Muttermilch und im Fettgewebe an. Der Stoff wird vielseitig eingesetzt. In erster Linie wird er Futtermitteln zur Konservierung beigemengt. Genau darin findet sich die Ursache des aufgedeckten Übels.

Bisher existiert kein Ethoxyquin-Grenzwert für Fischprodukte.

Weitere Informationen zum Thema:

Greenpeace-Publikation zum Thema (Pdf-Dokument als Download)

Was ist eine Aquakultur? Wie wird Ethoxyquin eingesetzt?

2011: Zulassung von Ethoxyquin als Pflanzenschutzmittel entzogen

Greenpeace-Fischratgeber

 Bleiben Sie bitte weiterhin wachsam.

© oekobeobachter

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