Müllverbrennung entfacht Widerstand

In Stade (Bützfleth) plant die Firma EBS Stade Besitz GmbH die Inbetriebnahme einer Müllverbrennungsanlage. Die Genehmigung zum Betrieb der Anlage ist bereits erteilt. Da aber die Anlage nachweislich gesundheits- und umweltgefährdend arbeitet, möchte die Stadt Stade und eine Initiative engagierter Bürger das Projekt verhindern.

Die erzeugte Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Eine heute noch übliche Form der Müllverwendung und Stromproduktion. Die regionale Presse und Vertreter der Bürgerinitiative berichten, das sogar Abfall aus anderen Ländern (China?) dazu verfeuert werde. Der Redaktion des oekobeobachters ist bis heute unklar, ob dieser Verdacht auf sicheren Beinen steht.

Stoppschild © andreas-hermsdorf_pixelio-de
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Die anhängigen Klagen haben derzeit die Inbetriebnahme der Verbrennungsanlage gestoppt. Gesetzliche Regelungen für Verbrennungsanlagen sind im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) festgeschrieben.

Aktueller Bericht des Pinneberger Tagblatts (1.7.2017)

Pressemitteilung des Gewerbeaufsichtsamts Lüneburg (14.11.2016, pdf)

„Müllverbrennung macht uns krank!“ (Kreiszeitung, Bützflether Bürgerinitiative)

Bützflether Bürgerinitiative

 

© Paul Bock

 

 

 

 

 

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