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Kommt abgasfreier Verkehr nun auf Touren?

Deutsches Ziel: Reduzierung der Treibhausgase bis 2050 um 80-95 %

 

Das Pariser Klimaschutzabkommen legt verbindliche Zielwerte für alle beteiligten Länder fest. Nur so wird die globale Erderwärmung unter zwei Grad Celsius gehalten. Allerdings weiß heute niemand, ob diese Maßnahmen den Klimawandel noch rechtzeitig ausbremsen. Im Abkommen verpflichtet sich zum Beispiel Deutschland, den Ausstoß von Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent bis zum Jahr 2050 zu reduzieren. Ein steiler Gipfel, der sich heute noch wolkenverhüllt vor uns erhebt.

 

Klimawandel treibt schon heute böses Spiel

 

Die ganze Welt schaut zu, wie der Klimawandel über die Kontinente fegt, sie ausdörrt und überflutet. Erst jüngst spannte er seine Muskeln in Mittelamerika und dem Süden der Vereinigten Staaten, als mehrere Hurrikans höchster Kategorie über Meer und Land fegten. Sicherlich ein realistischer Vorgeschmack auf künftige Szenarien. Laut wissenschaftlicher Ansicht verstärkt die klimabedingte Erwärmung der Meere die fatale Entwicklung zusätzlich. Dabei erinnern wir uns vielleicht an weitere Pressemeldungen zur meranen Aufheizung: Korallen bleichen aus und riesige antarktische Eisberge schmelzen und verlieren ihren Halt. Folgen des Klimawandels, die in den meisten Fällen unumkehrbar bleiben.

 

Sturmschäden im Wald - copyright by_holger-seeger_pixelio-de

Sturmschäden im Wald – copyright by_holger-seeger_pixelio-de

 

Der amerikanische Präsident Donald Trump kehrt dem Pariser Klimaschutzabkommen den Rücken. Vielleicht aber signalisieren ihm die furchtbaren Verwüstungen gerade im eigenen Land, dass er nun auf einem gefährlichen Holzweg dahinstolpert. In seiner Unberechenbarkeit könnte er sich heute jedoch noch eines Besseren besinnen, ohne vor der Weltgemeinschaft sein Gesicht zu verlieren. –

 

Verantwortung schultern oder abschütteln?

 

Jeder Ausstoß von Kohlendioxid durch Verbrennung fossiler Energieträger verschärft das Klimadilemma. Daher ist Eile geboten, und ein breit gestreuter Umstieg auf Erneuerbare Energien unverzichtbar. Denn Hurrikans, gewaltige Monsunregen, fiebernde Hitzeperioden und pausenlose Starkregen kennen kein Pardon.

 

Weltweit leiden oder sterben Menschen durch Klimaänderungen. Von heute auf morgen gehen Ernten und Existenzen, Sach- und Vermögenswerte verloren. Die Verantwortung dafür trägt die Weltgemeinschaft, also auch jeder einzelne Bürger als CO2-Erzeuger. Daran ändert sich solange nichts, bis Verbraucher ihren Weg zum klimafreundlichen Alltag leichter finden. Immerhin leben sie nicht, um das Klima zu schützen. Sie möchten fröhlich sein und feiern, gesund bleiben, arbeiten und erfolgreich sein. Daher läuft praktischer Klimaschutz an ihrer Hand nur nebenher. Dazu müssen aber mühelos begehbare Pfade vor ihnen liegen, die kompetente Entscheidungsträger abstecken.

 

Studie der Stanford University zu Erneuerbaren Energien

 

Trotz aller Unkenrufe könnte ein weites Tor den Weg in eine sonnige Zukunft öffnen. Denn eine aktuelle Studie der Stanford University in Kalifornien sieht reale Chancen, dass Erneuerbare Energien bis 2050 den Markt erobern. Nach Ansicht der Wissenschaftler deckt dann eine Mischung aus Wasserkraftwerken, Solar- und Windenergieanlagen den Weltenergiebedarf.

 

Autoverkehr im Stau copyright Rainer Sturm - pixelio.de

Autoverkehr im Stau copyright Rainer Sturm – pixelio.de

 

Noch kommen fossile Brennstoffe weltweit in zahlreichen Bereichen zum Einsatz: die Energiewirtschaft (z.B. Kohlekraftwerke), industrielle Produktionsbetriebe und private Haushalte (Holz, Pellets, Erdöl, -gas) zehren davon. Natürlich erhöht auch der Betrieb fossil betriebener Fahrzeuge die CO2-Last unseres Ökosystems Erde. Aktuell liegt ihre Zahl weltweit bei 1,24 Milliarden (in Zahlen: 1.240.000.000 Stück). Im Sekundentakt rollt ein neues Fahrzeug vom Band.

 

Schiebt „Dieselaffäre“ deutsche Klimapolitik an? 

 

Der kollektive Betrug führender Autobauer, die sogenannte „Dieselaffäre“, rückt nun den gesamten Verkehrssektor ins grelle Rampenlicht. Alternative Antriebslösungen für Kraftfahrzeuge erleben so deutlichen Aufwind. Und in Zukunft fassen sicherlich Verbraucher Schadstoff- und CO2-Werte schärfer ins Auge, bevor sie sich für ein anderes Fahrzeug entscheiden. Im Spiegel aktueller Verkaufszahlen bleibt allerdings Eines klar: Preis, Ausstattung und Fahrzeugleistung rangieren nach wie vor ganz oben. Umweltaspekte kommen erst in zweiter Reihe.

 

getunter BMW_R_by_querschnitt_pixelio.de

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Die emotional geführte Diskussion um die Dieselaffäre legt korrupte wirtschaftliche Interessen offen. Aber sie zeigt ebenso, dass Verkehrs- und Klimapolitik deutliche Nachbesserung brauchen. So bringen zum Beispiel zwei Dinge die Verkehrswende ein gutes Stück voran: der Ausbau städtischer Fahrradnetze und die Ausweitung umweltverträglicher öffentlicher Verkehrsmittel. Denn die Umrüstung von Dieselbusse auf Elektroantriebe senkt nicht nur städtische Stickoxidbilanzen, sondern auch Klimabelastungen. Steigt gleichzeitig noch die Zahl der E-Pkws und elektrogetriebenen Nutzfahrzeuge,  drückt dieses Maßnahmenpaket kräftig auf die Klimabremse. Und zwar Tag für Tag und Jahr für Jahr.

 

Bis wann Verkehrswende in Deutschland?

 

Nach wie vor bleibt die Frage offen, warum politische Entscheider in Deutschland das Thema Verkehrswende mit Samthandschuhen anfassen. Denn der noch hinkende Klimaschutz im Lande könnte mit einer konsequent angeschobenen Verkehrswende an Fahrt gewinnen. Doch bisher möchte sich die Bundesregierung auf kein verbindliches Datum für das Aus der Verbrenner festlegen.

 

Stau_R_K_B_by_Th. Reinhardt_pixelio.de

Stau_R_K_B_by_Th. Reinhardt_pixelio.de

 

Auch im Wahlprogramm der CDU/CSU finden sich dazu nur oberflächliche Hinweise. Das Musterland Deutschland tappt träge vor sich hin, auch wenn es um den Ausbau der E-Mobilität geht. Das Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen, ist vom Tisch. Die Zulassungszahlen liegen bis heute nur bei ungefähr 30.000. Im Gegensatz zur Bundesregierung agiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace e.V. völlig unabhängig und frei von wirtschaftlichen Verflechtungen. Ihre Umweltexperten fordern ab 2025 verbrennerfreie Kraftfahrzeuge.

 

Autobranche bekennt sich zur E-Mobilität

 

Pressemitteilungen zufolge beschäftigen sich Autohersteller nun ernsthaft mit dem Thema Verkehrswende. So stellten namhafte Autobauer neueste E-Auto-Kreationen auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September 2017 vor. Damit bekennen sie sich offen zur zukunftsweisenden Antriebstechnik, auch wenn sich ihre Fahrzeuge erst morgen zur Serienreife entwickeln.

 

Zum Beispiel trumpfte Audi dort mit dem Modell Aicon auf, das einen Zeitsprung ins Jahr 2030 wagt. Es fährt nur mit E-Antrieb. Der voll geladene Akku wird Fahrten bis zu 800 Kilometer erlauben. In der gleichen Kategorie präsentierte VW seine Studie des Crozz II, eines SUV mit 500 Kilometer Reichweite.

 

E-Auto an Ladestation_R_B_by_Georg Sander_pixelio.de

E-Auto an Ladestation_R_B_by_Georg Sander_pixelio.de

 

Die Chefin der Daimler-Marke Smart, Frau Dr. Annette Winkler, beabsichtigt, in Zukunft nur noch Elektroautos anzubieten. Denn der Smart sei ideal für die Stadt. Nissan produziert seit Jahren Elektroautos und engagiert sich für nachhaltige Energiewirtschaft. Seit 2010 verkaufte der japanische Autohersteller mehr als 280.000 Stück des Nissan Leaf. Damit ist der Typ das am meisten verkaufte E-Auto weltweit. Auch in der zweiten Generation des Stromers stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Eine Tatsache, die deutschen Autobauern vielleicht zu denken gibt.

 

Hohe Preise, geringe Reichweiten und viel zu wenig Ladestationen

 

Dass Verbraucher E-Autos tatsächlich kaufen, mag heute noch ernsthaft bezweifelt werden. Die E-Auto-Branche versucht zwar, Ausstattung und Akkuleistung Kundenwünschen anzupassen, aber hohe Entwicklungskosten treiben die Preise nach oben. Außerdem lassen die heute verbauten Akkus bei voller Ladung nur einen begrenzten Fahrtradius zu. Dazu kommt ein nur grobmaschiges Netz an Ladestationen.

 

E-Auto an Ladestation_R_by_H.D.Volz_pixelio.de

E-Auto an Ladestation_R_by_H.D.Volz_pixelio.de

 

Welcher Autofahrer wird ein Elektroauto kaufen, wenn er sich vor jeder Tour überlegen muss, wo er sein E-Auto auftankt? Das Netz werde allerdings um 50.000 Ladesäulen (nicht E-Tankstellen) erweitert, wie das Wahlprogramm der CDU/CSU verspricht. Ob die Parteien ihre Ziele realisieren, bleibt abzuwarten.

 

Wo tanken Sie Ihr E-Mobil in Deutschland auf?

 

Inzwischen bietet die Bundesnetzagentur dazu interaktive Ladesäulenkarten an, die sie ständig aktualisiert. Dort findet der Anwender rasch genaue Adressen zum Tanken in Deutschland. Auch ein Download der Daten in Listenform steht bereit. Die Liste zeigt schwarz auf weiß, dass bundesweit noch viel zu wenig Stationen bereitstehen. Bisher bietet sich nur in Großstädten eine reichere Auswahl.

 

Wer allerdings meist nur im eigenen Wohnort unterwegs ist und kaum weitere Wege zurücklegt, findet wohl schon heute dort eine breite Palette an Ladestationen. Trotzdem bleibt die geliebte Freiheit auf deutschen Straßen so stark eingeschränkt.

 

Genial: Straßenlampen als Ladepunkte nutzen

 

Seit 2016 entwickelte sich in einigen deutschen Städten eine geniale Idee: die an Straßenlampen verlegten Stromanschlüsse auch als Ladepunkte für E-Mobile nutzen. Dem Projekt schlossen sich zum Beispiel bereits Leipzig, Celle und München an. Unternehmen wie zum Beispiel die eluminocity GmbH aus München und das Berliner Unternehmen Ubitricity bieten innovative, alltagstaugliche Konzepte dazu an.

 

Straßenlaterne_R_K_B_by_boeboe_pixelio.de

Straßenlaterne_R_K_B_by_boeboe_pixelio.de

 

Solche Technologien, die kostengünstig und problemlos weltweit das E-Tankstellenproblem lösen, geben gute Hoffnung auf mehr. Denn der zügige Ausbau dieser Technik auch über Land wird es E-Mobilisten dann ermöglichen, viel weitere Strecken zu fahren. Außerdem bleibt den Entwicklern damit noch mehr Zeit, die Akku-Leistungen zu trimmen.

 

Grünes Licht für Verkehrswende in Europa

 

Im Gegensatz zu Deutschland sprechen Politiker anderer europäischer Staaten klare Worte. So planen zum Beispiel Frankreich und Großbritannien ab 2040 ein Verbot für Verbrenner-Neuzulassungen. Bis dahin wird Frankreich außerdem alle Öl- und Gasförderungen auf eigenem Staatsgebiet einstellen. Ein noch höheres Ziel strebt das Land bis 2050 an: die völlige Klimaneutralität. Ob allerdings die Alpenrepublik Österreich bis 2020 das Aus für neuzugelassene Verbrenner schafft, bleibt abzuwarten.

 

grünes Ampellicht_R_by_Andreas Morlok_pixelio.de

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In Norwegen läuft die Zeit für Diesel und Benziner 2025 ab. Heute fährt dort schon jedes dritte Fahrzeug alternativ mit Elektroantrieb. Die Niederlande plant zehn Jahre später den Ausstieg.

 

Ein Blick in ferne Länder wie Indien und China zeigt, dass dort Mobilität im Fokus politischer Entwicklung steht. Die wirtschaftlich stark expandierenden Länder öffnen gerne ihre Märkte für klimafreundliche Produkte, wie zum Beispiel Elektroautos. Denn schlechte Luft und häufige Smogalarme belasten die Gesundheit der Bürger. Feinstaubwerte klettern dort auf lebensgefährliche Höhen. Daher liegen die Lungenkrebs- und Herzinfarktraten hier deutlich über europäischen.

 

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 2016 ermittelte genaue Zahlen zur globalen Luftverschmutzung. China und Indien liegen im Ranking ganz hinten. So beisst sich in Großstädten wie Neu Delhi und Gwalior (Indien) oder Peking und Xingtai (China) oft tagelang der Feinstaub fest. Immerhin verpesten in der chinesischen Hauptstadt über sechs Millionen Autos die Luft.

 

Rushhour_R_K_by_Martina Böhner_pixelio.de

Rushhour_R_K_by_Martina Böhner_pixelio.de

 

Ein gezielter Umstieg auf E-Mobile verbessert natürlich nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Klimabilanz. Pressemeldungen zufolge erlässt China ab 2019 einen Verkaufsstopp für Verbrenner, und bis 2020 möchte das Land die Zulassungszahlen von Elektromobilen jährlich auf fünf Millionen steigern. Indien fasst einen Ausstieg ab 2030 ins Auge, was allerdings Experten ernsthaft bezweifeln.

 

Wie Greenpeace Deutschland e.V. aktuell berichtet, werde nun auch Südkorea diesem Welttrend folgen und wohl die Zulassung von Dieselfahrzeugen verbieten. Einen Zeitpunkt nannte die Organisation nicht. Dabei mögen zwei Ursachen die geplante Verkehrswende Südkoreas maßgeblich beeinflussen:

 

1. die Abkehr von VW, Audi und Bentley nach der „Dieselaffaire“. Danach entzog der asiatische Staat 80 Modellen die Zulassungen und verklagte VW zu einer Strafe von über 14 Millionen Euro.

 

2. Der erfolgreiche E-Auto-Hersteller Tesla baut nun seinen Marktauftritt im Lande aus. Denn jeder Südkoreaner erhält beim Kauf eines Teslas eine staatliche Zuzahlung bis zu umgerechnet 20.000 Euro. Bereits seit Jahren fördert der südkoreanische Staat den Kauf von E-Autos mit Zuzahlungen.

 

Wie die Fakten, Tatsachen und Einschätzungen zeigen, kommt abgasfreier Verkehr nun wohl doch langsam auf Touren. Unter dem gemeinsamen Dach des Pariser Klimaschutzabkommens setzt sich zwar jedes Land dazu eigene Ziele, aber mehr Lebensqualität und Sicherheit gewinnen alle Bürger auf dem Globus. So bleibt nur zu hoffen, dass Elektromobilität stetig an Fahrt aufnimmt.

 

Weitere Infos für Sie:

 

„Emissionen durch Straßenverkehr“ (DEKRA)

 

CO2-Ausstoß und Klimabilanz von Pkws (co2online)

 

„Nationale Strategien für CO2-freie Stadtmobilität“ (Studie von Dr. Ing. Susanne Böhler, Rupprecht Consult, Köln für Agora Verkehrswende als Powerpoint-Präsentation)

 

Luftverschmutzung in Neu Delhi (Bericht, tagesschau.de)

 

Luftverschmutzung in Peking: Echtzeit-Karte des Luftqualitätsindex

 

„China führt Quote für E-Autos ein“ (Süddeutsche Zeitung)

 

„Die E-Mobilität der Zukunft“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Daimler produziert serienmäßig E-Lastkraftwagen (welt, N24)

 

Mehr emissionsfreie Busse und Transporter gefordert (Deutsche Welle)

 

„Fendt will 2018 Elektrotraktoren auf den Markt bringen“ (welt, N24)

 

Elektromobilität auf Google+

 

Vielleicht stöbern Sie noch ein wenig auf der Seite Informationen zum Klimawandel. Dort finden Sie weitere Nachrichten zum Verkehrssektor: ab 2020 gelten neue Treibstoffvorschriften für die Schifffahrt …

 

Für Kommentare, Hinweise und Anregungen schon heute vielen Dank.

Ihr oekobeobachter

 

© Paul Bock

 

 

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Über oekobeobachter

Als überzeugter Umweltschützer und Hobby-Journalist greife ich vielfältige Themen für Sie heraus. Dabei versuche ich, möglichst aktuell zu berichten und ein breites Spektrum abzudecken. Der Oekobeobachter möchte Sie über Natur, Umwelt und Ökologie informieren. Er möchte Sie auffordern, alle Sinne zu schärfen, um unseren herrlichen Planeten Erde in seiner Einzigartigkeit zu erhalten. Lassen Sie uns also gemeinsam anpacken. Wir tun es für uns.

Diskussionen

5 Gedanken zu “Kommt abgasfreier Verkehr nun auf Touren?

  1. Interessante Informationen zum Klimawandel und zu E-Autos…
    Über exaltierte Hurrikane und Dieselautos…

    Scheitert nicht eine Umstellung schon allein an den Quantitäten??

    Ich meine: wir sind zu spät dran und alles geschieht zu halbherzig!!
    Auto- und Waffenlobbies diktieren den Politikern, was sie zu tun haben…

    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 1 Person

    Verfasst von finbarsgift | 6. Oktober 2017, 4:34
    • Guten Abend, Lu,

      herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn meine Beiträge die Leser zum Nachdenken anregen. Du kannst Dir denken, dass ich noch Schubladen voller Hintergrundmaterial zum Thema horte. Vielleicht schreibe ich später nochmal etwas dazu.

      Offenbar interessierst Du Dich für das Thema. Hast Du noch konkrete Fragen, die mein Beitrag Dir nicht beantwortet?

      Natürlich plädiere ich für E-Autos. Sie stellen derzeit die beste Alternative zu Verbrennern dar. Denn neben heute noch fossil betriebenen Heizungs- und Produktionsanlagen pusten Kraftfahrzeuge aller Art große Mengen Kohlendioxid und Stickoxide in die Atmosphäre. Davon haben höchstens die Händler von Kohle, Gas und Öl ihren Profit. Mensch und Erde nehmen Schaden.

      Du nennst „Quantitäten“, also Mengen. Die Umstellung auf E-Mobilität entwickelt sich natürlich stetig. Dafür steht der notwendige Ladestrom zur Verfügung, denn schon in den letzten Monaten stiegen die verfügbaren Stromkontingente durch Solar- und Windenergie überdurchschnittlich an. Greenpeace Deutschland e.V. berichtet zum Beispiel dazu.

      Als positiv denkender Mensch bin ich davon überzeugt, dass die Entwicklung keineswegs zu spät einsetzt. Wenn ich im Voraus sage „das ist nicht zu schaffen“, entgehen wir dem Klimawandel nie. Dabei halte ich mich an einen wunderbaren Leitsatz, der in meinem Büro an der Wand hängt und mir für alle Lebensbelange gute Hilfe gibt:

      „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“.

      Du hast schon Recht, dass Wirtschafts-Lobbyisten in Deutschland und weltweit täglich ihre Macht ausspielen. Eine allgemein bekannte Tatsache. Aber muss das so bleiben? Auch und besonders, wenn es um das Wohlergehen von Mensch und Natur geht? Wenn Wirtschaftsinteressen den Umweltschutz in den Schatten stellen? Ich persönlich denke: nein.

      Wenn sich Bürger dabei auf Politiker verlassen, hocken sie geduckt und frustriert irgendwo in dunklen Ecken. Ich denke, Bürger brauchen eine ganze Portion mehr Selbstbewusstsein, um gemeinsam die Zukunft zu meistern. Sie sollten Stellung beziehen und handeln.

      Jetzt habe ich mich mal wieder warmgeschrieben.

      Dir einen ruhigen Abend und einen ganz lieben Gruß vom Paul

      Gefällt mir

      Verfasst von oekobeobachter | 6. Oktober 2017, 21:41
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