Wildtiere bestimmen und kennenlernen

Wildlebende Tiere begegnen uns in Deutschland in Feld, Wald und Flur. Je weiter der Mensch in ihre Lebensräume vordringt, umso tiefer ziehen sie sich manchmal zurück. Feldhasen und Rehe haben sich an den Menschen gewöhnt und äsen gerne auf den Äckern und Wiesen. Es ist ein natürliches Geben und Nehmen.

Während Feldhasen und Wildkatzen heute zum Beispiel schon seltener vorkommen, leben Rehe und Siebenschläfer noch in größeren Populationen. Trotz Intensivlandwirtschaft und steigendem Verkehrsaufkommen.

 

Kuckuck

Der bekannte Ruf des Kuckucks lockt nach wie vor viele Vogelfreunde in seine Nähe. Denn Kuckucke leben gottseidank noch in ganz Europa und Eurasien.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bietet Ihnen auf umfangreiche Infos zum Kuckuck. Dort lesen Sie mehr zu Aussehen, Fortpflanzung, Nahrung und Verbreitung. Eine Bildergalerie lädt Sie zum Stöbern ein. EMPFEHLENSWERT! Kuckucke überwintern in südlichen Ländern. Aber offenbar fliegen sie durch klimatische Veränderungen nun früher zu uns ein. Dazu hat der LBV Beobachtungskarten eingerichtet, in denen Interessierte die erste Ankunft von Kuckucken in ihrer Region melden können.

 

Der Feldhamster ist nur noch selten anzutreffen.

Der Nager lebt in weitverzweigten Gängen unter den Äckern. Wie sieht sein Alltag aus? Warum ist er so stark bedroht? Welchen natürlichen Feinden muss er trotzen? Die Deutsche Wildtierstiftung informiert Sie ausführlich.

 

Sie möchten sich genauer über Luchse oder Wölfe informieren?

Sehr gute Lehrunterlagen dazu finden Sie bei umweltstiftung.com (Gregor Louisoder Umweltstiftung). Laden Sie sich dort Lehrmaterialien und Broschüren im pdf-Format einfach kostenlos herunter.

Auf LynxLife hält Andreas Grunwald aktuelle Informationen zu Lüchsen für Sie bereit.

 

Igel leben als sogenannte „Kulturfolger“ und sind bei uns nicht bedroht.

Ausführliche Einzelheiten zur Lebensweise, bevorzugter Nahrung, Feinden und ihren typischen Geräuschen lesen Sie im „Steckbrief Igel“ der Deutschen Wildtierstiftung. Auch das ARD vermittelt Ihnen gute Informationen über den Igel in seiner Reihe „planet wissen“. Sehen Sie sich dort vielleicht auch die Videos an oder laden Sie sich pdf-Dokumente zum Thema kostenlos herunter.

Einen eigenen Beitrag über die sogenannten „Stachelritter“ mit dem Titel Igel brauchen Verstecke und genug Nahrung“ füge ich Ihnen hier ein. Er zeigt auch eine seltene 10-minütige Videoaufnahme eines nächtlichen „Igelkarussels“ im heimischen Garten. Seien Sie gespannt.

Igel in Bayern: Seit 2015 hat sich der LBV auch den Igelschutz auf die Fahnen geschrieben. Dabei fordert der Verein alle Bürger auf, sich am sogenannten „Citizen-Science-Projekt“ zu beteiligen. Mit seinem Projekt „Igel in Bayern“ versucht er, den aktuellen Zustand heimischer Igelpopulationen festzustellen. Mehr darüber lesen Sie hier: „Igel in Bayern“

 

Eichhörnchen leben europaweit in Wäldern

Wie Igel sind auch sie Kulturfolger. Natürlich schätzen sie Lebensräume, in denen sie genug Nahrung und Wasser finden. Büsche und Bäume bieten ihnen dort Schutz. Für den Winter legen sie sich Nahrungsvorräte an. Mehr über diese putzigen Nagetiere erfahren Sie im WWF-Blog, auf der Seite der Deutschen Wildtierstiftung und beim Deutschen Naturschutzbund NABU.

Gartenschläfer

Deutsche Umwelthilfe e.V.: „Wenn alles schläft“, ein Artikel zum Gartenschläfer

 

© Paul Bock

 

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