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Wie wächst die Vogelwelt wieder?

Die Ursachen des Vogelsterbens sind vielfältig. Um die Missstände nachhaltig auszuräumen, ist also ein mindestens ebenso breites Lösungsspektrum notwendig. Zahlreiche Natur- und Tierschutzverbände versuchen, hier aktiv voranzukommen. Dabei entlarven genaue Untersuchungen, wo welche Fehler ausradiert werden können. Oberstes Ziel muss sein, die Stabilität von Flora und Fauna im ökologischen Wechselspiel wieder herzustellen und dauerhaft zu pflegen.

Der Naturschutzverband NABU berichtet aktuell: „In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands gelten drei Viertel der Offenlandarten als gefährdet, einschließlich Vorwarnliste sind es sogar 87 Prozent.“ Diese pechschwarze Situation zu retten, bedarf unzähliger Überlegungen und Einzelmaßnahmen. Ackerland, Grünflächen und Feuchtgebiete müssen wieder ihre Aufgabe als lebenswerte Räume erfüllen. Damit Vögel, Insekten und Pflanzen durchatmen können, Nahrung finden und sich frei vermehren.

Rückkehr der Vögel auf Agrarflächen

Intensiv genutzte Agrarflächen sind heute noch sehr lebensbedrohliche Gebiete. Die wirksamsten Anpassungen sind daher dort vorzunehmen. Gezielt und regional abgestimmt. So wird zum Beispiel durch Erweiterung der Abstände zwischen Saat- und Pflanzreihen mehr Freiraum für die Vögel geschaffen. Brachflächen und Ackerrandstreifen sollten großzügiger gestaltet, Acker- und Grünland im lockeren Wechsel angelegt und – wo immer möglich – Hecken und Büsche als Nistplätze angeboten werden.

Ufersaum am See © Paul Bock

Ufersaum am See © Paul Bock

Auch der Erhalt von Ödland, Streuobstwiesen und Bäumen stärkt die Vogelwelt. In ganzjährig geschützten Bachsäumen und Weiherufern finden dort beheimatete Vogelarten Ruhe zum Nisten. Um besonders bedrohten Vogelarten den Schutz zukommen zu lassen, den sie benötigen, sollten gut betreute Schutzgebiete ihren festen Platz erhalten. Jede dieser Maßnahmen erhöht die Chance, dass sich nach und nach die Gelege vergrößern – mit dem langfristigen  Ziel, einzelne Vogelarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Streuobstwiese © Christine Braune_pixelio.de

Streuobstwiese © Christine Braune_pixelio.de

© Paul Bock

 

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