Kernenergie und Endlagerung

10.10.2018 Eventuell verstrahlter Schlamm von Hinkley Point Block C. im Meer entsorgt:

Wie die taz berichtet, wurde wahrscheinlich radioaktiv verseuchter Erdaushub, der beim Bau des KKW Hinkley Point C. in Großbritannien freigelegt wurde, im Meer entsorgt. Ein Verfahren, das seit Jahren weltweit angewendet wird. © Paul Bock

9.10.2018 Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktor in China geht Ende 2018 in Betrieb:

China setzt weiterhin auf Kernkraft. Im Dezember 2018 wird ein sogenannter Kugelhaufenreaktor fertiggestellt. Bei diesem Reaktortyp soll eine Kernschmelze ausgeschlossen sein. Allerdings können andere Probleme auftreten. Der ausführliche Bericht auf spektrum.de beschreibt, wie ein solcher Reaktor funktioniert. © Paul Bock

12.9.2018 „Der erste Kernreaktor“:

1942 begann das nukleare Zeitalter. Seitdem entwickeln unzählige Wissenschaftler und Ingenieure neue Nukleartechniken. spektrum.de informiert Sie darüber genauer. Mit Video. © Paul Bock

5.9.2018 Brennelement-Export nach Amerika:

In Jülich befindet sich ein überholtes Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente. Nun möchte die Jülicher Gesellschaft für Nuklearanlagen 152 Castorbehälter nach Amerika exportieren. Die Behälter sichern 300.000 meist hochradioaktive Brennelemente. Bei diesem Fall zeigt sich, dass die Entsorgung radioaktiver Endprodukte noch immer auf schwachen Beinen steht. Lesen Sie mehr zu den Hintergründen in der taz. © Paul Bock

27.8.2018 Endlagersuche geht weiter:

Dabei bleibt auch Gorleben noch möglich, denn die Erkundungsschächte sind noch geöffnet. Simone Schmollack rollt das Thema für Sie aus der Vergangenheit auf, blickt aber auch nach vorn. Sie schreibt für die taz. © Paul Bock

9.8.2018 Schacht Konrad als Atomendlager ab 2027 in Betrieb:

Der Schacht Konrad ist als Endlager zugelassen, kann aber erst im Jahr 2027 Material aufnehmen. Denn das Lager wartet noch auf seine Fertigstellung. Schon heute zeichnet sich ab, dass es zu wenig Platz bietet. Daher sprechen sich Kernkraftgegner gegen diese Lösung aus. Sie befürworten einen Neubau im Bergwerk Asse. Lesen Sie mehr dazu in der taz. © Paul Bock

18.7.2018 Gutachten zu Doel 3 und Tihange 2 versinkt im Filz der Wirtschaft:

Wenn Wirtschaftsvertreter ihre eigenen Gutachten erstellen und so Profite sichern, verkaufen sie Sicherheit und Gesundheit der Bürger in abscheulicher Weise. Jürgen Döschner hat  für den Deutschlandfunk einen solchen Fall bei den belgischen AKWs Doel 3 und Tihange 2 recherchiert. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

24.6.2018 Belgischer Reaktor Tihange reisst immer mehr:

Eine Gefahr, gegen die sich inzwischen Tausende Menschen im Umkreis von Aachen schützen. Besteht eine latente Gefahr? Rolf-Herbert Peters und Johannes Röhrig haben das brisante Thema für den stern bearbeitet. Sie finden dort auch aussagekräftige Karten und weitere Links. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

21.5.2018 Halbwertszeiten radioaktiven Mülls durch Transmutation verkürzen:

Atommüll strahlt praktisch ewig. Deshalb brauchen wir Endlager, in denen der Müll sicher verwahrt bleibt. Aber neue Technologien bieten auch andere Wege. Eine Lösung zeigt sich in der Transmutation des Müll. Dabei wird das radioaktive Material mit Neutronen beschossen, so dass sich die Halbwertszeit verkürzt. Der Deutschlandfunk hat das Thema  für genauer beleuchtet. © Paul Bock

30.4.2018 Immer wieder Störfälle im AKW Doel 1:

Neues Leck im belgischen AKW Doel 1 aufgetreten. AKW-Betreiber Engie-Electrabel wiegelt mögliche Gefahren ab, kann aber nicht ausschließen, dass Radioaktivität austritt. Der WDR berichtet ausführlich über das Thema und bietet auch Videos dazu. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

24.4.2018 Risiken in der Kernenergie bleiben:

Um die Risiken erfolgreich auszuschließen, fordert der Umweltverband BUND, sofort aus der Technologie auszusteigen. Dazu müssen Erneuerbare Energien dominieren. Die Frankfurter Rundschau hat das Thema für Sie genau recherchiert. © Paul Bock

23.4.2018 Bau der Ersatzhülle für Tschernobyl-Reaktor verzögert sich:

1986 ereignete sich die Atomkatastrophe in Tschernobyl. Daraufhin errichteten Techniker und Ingenieure einen Sarkophag, um die radioaktive Strahlung zu bändigen. Nun wird ein weiteres Schutzdach darüber gebaut. Dabei ergeben sich allerdings technische Herausforderungen besonderer Art, denn das Projekt ist weltweit einzigartig. Bernhard Clasen hat vor Ort für die taz recherchiert. © Paul Bock

3.4.2018 Bau des ersten KKWs in Türkei begonnen:

Das Kernkraftwerk liefert nach seiner Fertigstellung 2023 pro Block 1.200 Megawatt Leistung. Es besteht aus vier Blöcken und kostet 20 Milliarden Dollar. Sie sollen 10% des türkischen Energiebedarfs abdecken. Eventuell wird sich der Baubeginn allerdings verzögern. Reuters schreibt mehr dazu. © Paul Bock

9.3.2018 Greenpeace-Experte vor Ort in Fukushima:

Radioaktivität bleibt sehr lange Zeit unsichtbar und hochgefährlich. Auch im September 2017 hat Heinz Smital, der Greenpeace-Experte für Atomkraft, in Fukushima genau hingesehen und gemessen, denn die Japaner stehen nun auf der Seite Erneuerbarer Energien. Die Angst geht um. Hier berichtet Ihnen Heinz Smital über seinen Besuch. © Paul Bock

25.1.2018 Keine Genehmigung für Endlagerung radioaktiver Abfälle in Schweden:

Sieben Jahre lang prüfte ein für Kernenergie zuständiges Umweltgericht die vermeintlich sichere Endlagerlösung in Schweden. Nun sieht es darin „bedeutende Unsicherheiten“, so dass Schweden wohl nach neuen Wegen suchen muss. Die taz hat das Thema für Sie genauer beleuchtet. © Paul Bock

22.1.2018 Erweiterung im ungarischen Kernkraftwerk Paks:

Ein Plan, gegen den Österreich nun Klage androhte. VIENNA ONLINE berichtet dazu ausführlicher. Eine Karte mit KKWs im Einzugsbereich von Österreich bringt Ihnen zusätzliche Transparenz. © Paul Bock

31.12.2017 Block B des AKW Gundremmingen abgeschaltet:

Im Rahmen des deutschen Ausstiegs aus der Kernenergie wurde Block B des KKW Gundremmingen nun vom Netz genommen. Die Stromeinspeisung erfolgt allerdings noch bis 2021. Mehr dazu für Sie in WELT. © Paul Bock

27.12.2017 Heute noch 448 Kernkraftwerke weltweit:

Nach wie vor bleibt Atomkraft ein tragender Energiefaktor auf der Welt. Denn die Technologie entwickelt sich weiter und ist offenbar weiterhin rentabel. Einen Blick auf den aktuellen Stand zum Thema und in die Zukunft liefert Ihnen der Beitrag Philipp Hummel in spektrum.de. © Paul Bock

21.12.2017 Kosten für Stillegung von 5 Schweizer AKWs steigen:

Wenn Atomkraftwerke stillgelegt und abgebaut werden, müssen genügend Gelder bereitstehen. Alle fünf Jahre aktualisieren Fachleute Daten und Fakten. Nun hat sich herausgestellt, dass die Betreiber bis 2021 mehr dafür ausgeben müssen. Hintergründe dazu für Sie in der Neuen Zürcher Zeitung. © Paul Bock

21.12.2017 Großbritannien baut das neue Atomkraftwerk Hinkley Point:

Es soll das teuerste KKW weltweit werden. Allerdings bereiten Konstruktion und Finanzierung große Schwierigkeiten. Lesen Sie dazu den kritischen Bericht aus dem Guardian. © Paul Bock

17.12.2017 Japan kehrt langsam Kernenergie den Rücken:

2011 arbeiteten noch 54 Atomkraftwerke in Japan. Sie waren an 17 Standorten verteilt. Dann ereignete sich die Katastrophe in Hiroshima. Nun orientiert sich Japan allmählich energiepolitisch neu. So hat ein Gericht in Hiroshima zum Beispiel beschlossen, den Betrieb eines Reaktors des Kraftwerks Ikata aus Sicherheitsgründen zu untersagen. klimaretter.info berichtet dazu ausführlich. © Paul Bock

31.10.2017 Argentinien plant für 2018 den Bau von zwei neuen Reaktoren:

Das Projekt soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 anlaufen. Dabei setzt Argentinien auf die sogenannte SMR-Technik, eine modulare Reaktortechnologie. Mehr dazu berichtet Reuters. © Paul Bock

12.2.2017 In Deutschland ist zwar der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache, aber europaweit bereitet sie den Bürgern weiterhin große Sorge.

Denn zahlreiche Reaktoren haben inzwischen eine Betriebsdauer von durchschnittlich 32 Jahren erreicht. Das schreibt die Deutsche Welle in ihrem ausführlichen Beitrag vom 10.2.2017. Dort zeigt Ihnen eine Karte, welche Kernkraftwerke in Europa noch laufen. Eine Risikostudie zum KKW Tihange 2 im Dreiländereck um Aachen rundet den Bericht ab.

KKW Gundremmingen © Paul Bock
KKW Gundremmingen © Paul Bock

Aber nicht nur Tihange 2 ist alt und marode, auch der französische Atommeiler Flamanville bei Cherbourg am Ärmelkanal läuft inzwischen über 30 Jahre.

Kein Wunder also, dass Meldungen überalterter Kraftwerke Schlagzeilen füllen. So berichtet zum Beispiel Zeit Online, dass am 9.2.2017 im KKW Flamanville ein Feuer im Maschinenraum eine Explosion auslöste. Die Behörden betonten, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestanden hätte. Auch die Deutsche Welle schreibt dazu.

Weiterführende Links:

Druckwasserreaktor in Flamanville im Bau (Ursula Welter, Deutschlandfunk)

Liste der Atomunfälle weltweit mit INES-Skala

AKW Tihange 2 gefährdet Mensch und Umwelt

Atomkatastrophe im französischen AKW Fessenheim vertuscht? (welt.de, 4.3.2016)

Freie  Fahrt für den Atomausstieg

AKW Tihange in Belgien gefährdet Mensch und Umwelt

Areva ist der weltweit größte Atomkonzern. Das Unternehmen fördert nicht nur radioaktive Brennstoffe und stellt Brennelemente her, sondern baut auch Kernkraftwerke oder Wiederaufbereitungsanlagen.

Außerdem übernimmt es den Rückbau von Atommeilern und die Entsorgung radioaktiver Abfälle. Die packende Reportage von greenpeace schildert Ihnen, wie Areva in der Mongolei mit der Würde der Menschen, ihrer Heimat und Umwelt umgeht. (Zu diesem Thema plant die Redaktion einen eigenen Beitrag.)

Uran ist ein Rohstoff, der auf dem ganzen Erdball fieberhaft und unter großen Gefahren für Mensch und Umwelt gefördert wird.

Informieren Sie sich in diesem ausführlichen Dossier.

Warum die Katastrophe in Fukushima überhaupt passiert ist,

erfahren Sie in diesem sorgfältig recherchierten Beitrag.

Kernenergie und Endlagerung sind im wahrsten Sinne des Wortes „heisse Themen“:

Denn der radioaktive Müll strahlt hochenergetisch jahrtausendelang. Ein Vermächtnis der Menschheit, das wohl für immer bleibt.

Wie der Ausstieg aus der Sackgasse Kernenergie geplant ist und in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten umgesetzt  werden soll, habe ich in einem Artikel bereits veröffentlicht: Freie Fahrt für den Atomausstieg.

Windkraftanlagen - © Paul Bock
Windkraftanlagen – © Paul Bock

Am Beispiel des Atomkraftwerks Lubmin (Greifswald), das auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR errichtet worden ist, wird diese fatale Problematik deutlich sichtbar:

In einem Beitrag des Deutschlandfunks erfahren Sie mehr zum Rückbau des Atomkraftwerks Lubmin.

Zur Geschichte, den Störfällen oder der Technik des AKW Greifswald

informieren Sie sich vielleicht bei wikipedia.

Natürlich berichtet auch GREENPEACE zum Thema Rückbau von Kernkraftwerken.

Machen Sie sich so bitte Ihr eigenes Bild. Ich werde versuchen, für Sie am Ball zu bleiben.

© Paul Bock

 

 

 


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