Kernenergie und Endlagerung

21.12.2017 Großbritannien baut das neue Atomkraftwerk Hinkley Point:

Es soll das teuerste KKW weltweit werden. Allerdings bereiten Konstruktion und Finanzierung große Schwierigkeiten. Lesen Sie dazu den kritischen Bericht aus dem Guardian. © Paul Bock

12.2.2017 In Deutschland ist zwar der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache, aber europaweit bereitet sie den Bürgern weiterhin große Sorge.

Denn zahlreiche Reaktoren haben inzwischen eine Betriebsdauer von durchschnittlich 32 Jahren erreicht. Das schreibt die Deutsche Welle in ihrem ausführlichen Beitrag vom 10.2.2017. Dort zeigt Ihnen eine Karte, welche Kernkraftwerke in Europa noch laufen. Eine Risikostudie zum KKW Tihange 2 im Dreiländereck um Aachen rundet den Bericht ab.

KKW Gundremmingen © Paul Bock
KKW Gundremmingen © Paul Bock

Aber nicht nur Tihange 2 ist alt und marode, auch der französische Atommeiler Flamanville bei Cherbourg am Ärmelkanal läuft inzwischen über 30 Jahre.

Kein Wunder also, dass Meldungen überalterter Kraftwerke Schlagzeilen füllen. So berichtet zum Beispiel Zeit Online, dass am 9.2.2017 im KKW Flamanville ein Feuer im Maschinenraum eine Explosion auslöste. Die Behörden betonten, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestanden hätte. Auch die Deutsche Welle schreibt dazu.

Weiterführende Links:

Druckwasserreaktor in Flamanville im Bau (Ursula Welter, Deutschlandfunk)

Liste der Atomunfälle weltweit mit INES-Skala

AKW Tihange 2 gefährdet Mensch und Umwelt

Atomkatastrophe im französischen AKW Fessenheim vertuscht? (welt.de, 4.3.2016)

Freie  Fahrt für den Atomausstieg

AKW Tihange in Belgien gefährdet Mensch und Umwelt

Areva ist der weltweit größte Atomkonzern. Das Unternehmen fördert nicht nur radioaktive Brennstoffe und stellt Brennelemente her, sondern baut auch Kernkraftwerke oder Wiederaufbereitungsanlagen.

Außerdem übernimmt es den Rückbau von Atommeilern und die Entsorgung radioaktiver Abfälle. Die packende Reportage von greenpeace schildert Ihnen, wie Areva in der Mongolei mit der Würde der Menschen, ihrer Heimat und Umwelt umgeht. (Zu diesem Thema plant die Redaktion einen eigenen Beitrag.)

Uran ist ein Rohstoff, der auf dem ganzen Erdball fieberhaft und unter großen Gefahren für Mensch und Umwelt gefördert wird.

Informieren Sie sich in diesem ausführlichen Dossier.

Warum die Katastrophe in Fukushima überhaupt passiert ist,

erfahren Sie in diesem sorgfältig recherchierten Beitrag.

Kernenergie und Endlagerung sind im wahrsten Sinne des Wortes „heisse Themen“:

Denn der radioaktive Müll strahlt hochenergetisch jahrtausendelang. Ein Vermächtnis der Menschheit, das wohl für immer bleibt.

Wie der Ausstieg aus der Sackgasse Kernenergie geplant ist und in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten umgesetzt  werden soll, habe ich in einem Artikel bereits veröffentlicht: Freie Fahrt für den Atomausstieg.

Windkraftanlagen - © Paul Bock
Windkraftanlagen – © Paul Bock

Am Beispiel des Atomkraftwerks Lubmin (Greifswald), das auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR errichtet worden ist, wird diese fatale Problematik deutlich sichtbar:

In einem Beitrag des Deutschlandfunks erfahren Sie mehr zum Rückbau des Atomkraftwerks Lubmin.

Zur Geschichte, den Störfällen oder der Technik des AKW Greifswald

informieren Sie sich vielleicht bei wikipedia.

Natürlich berichtet auch GREENPEACE zum Thema Rückbau von Kernkraftwerken.

Machen Sie sich so bitte Ihr eigenes Bild. Ich werde versuchen, für Sie am Ball zu bleiben.

© Paul Bock


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