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Kernenergie und Endlagerung
12.2.2017 In Deutschland ist zwar der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache, aber europaweit 
bereitet sie den Bürgern weiterhin große Sorge. Denn zahlreiche Reaktoren haben inzwischen eine 
Betriebsdauer von durchschnittlich 32 Jahren erreicht. Das schreibt die Deutsche Welle in ihrem 
ausführlichen Beitrag vom 10.2.2017. Dort zeigt Ihnen eine Karte, welche Kernkraftwerke in Europa noch 
laufen. Eine Risikostudie zum KKW Tihange 2 im Dreiländereck um Aachen rundet den Bericht ab.
KKW Gundremmingen © Paul Bock
KKW Gundremmingen © Paul Bock
Aber nicht nur Tihange 2 ist alt und marode, auch der französische Atommeiler Flamanville bei 
Cherbourg am Ärmelkanal läuft inzwischen über 30 Jahre. Kein Wunder also, dass Meldungen überalterter 
Kraftwerke Schlagzeilen füllen. So berichtet zum Beispiel Zeit Online, dass am 9.2.2017 im KKW Flamanville 
ein Feuer im Maschinenraum eine Explosion auslöste. Die Behörden betonten, dass für die Bevölkerung 
keine Gefahr bestanden hätte. Auch die Deutsche Welle schreibt dazu.
Weiterführende Links:

Druckwasserreaktor in Flamanville im Bau (Ursula Welter, Deutschlandfunk)

Liste der Atomunfälle weltweit mit INES-Skala

AKW Tihange 2 gefährdet Mensch und Umwelt

Atomkatastrophe im französischen AKW Fessenheim vertuscht? (welt.de, 4.3.2016)

Freie  Fahrt für den Atomausstieg
AKW Tihange in Belgien gefährdet Mensch und Umwelt
Areva ist der weltweit größte Atomkonzern. Das Unternehmen fördert nicht nur radioaktive Brennstoffe und 
stellt Brennelemente her, sondern baut auch Kernkraftwerke oder Wiederaufbereitungsanlagen. Ausserdem 
übernimmt es den Rückbau von Atommeilern und die Entsorgung radioaktiver Abfälle. 
Die packende Reportage von greenpeace schildert Ihnen, wie Areva in der Mongolei mit der Würde der Menschen, 
ihrer Heimat und Umwelt umgeht. (Zu diesem Thema plant die Redaktion einen eigenen Beitrag.)
Uran ist ein Rohstoff, der auf dem ganzen Erdball fieberhaft und unter großen Gefahren für Mensch 
und Umwelt gefördert wird. Informieren Sie sich in diesem ausführlichen Dossier.
Warum die Katastrophe in Fukushima überhaupt passiert ist, erfahren Sie in diesem sorgfältig 
recherchierten Beitrag.
Kernenergie und Endlagerung sind im wahrsten Sinne des Wortes "heisse Themen", denn der radioaktive Müll
 strahlt hochenergetisch jahrtausendelang. Ein Vermächtnis der Menschheit, das wohl für immer bleibt.
Wie der Ausstieg aus der Sackgasse Kernenergie geplant ist und in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten
 umgesetzt  werden soll, habe ich in einem Artikel bereits veröffentlicht: Freie Fahrt für den Atomausstieg.
Windkraftanlagen - © Paul Bock

Windkraftanlagen – © Paul Bock

Am Beispiel des Atomkraftwerks Lubmin (Greifswald), das auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR errichtet
 worden ist, wird diese fatale Problematik deutlich sichtbar.  In einem Beitrag des Deutschlandfunks 
erfahren Sie mehr zum Rückbau des Atomkraftwerks Lubmin. 
Zur Geschichte, den Störfällen oder der Technik des AKW Greifswald informieren Sie sich vielleicht 
bei wikipedia.
Natürlich berichtet auch GREENPEACE zum Thema Rückbau von Kernkraftwerken. Machen Sie sich so 
bitte Ihr eigenes Bild. Ich werde versuchen, für Sie am Ball zu bleiben.

© Paul Bock

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