Aktuelles zum Thema Wasser

Wasser ist das kostbarste Gut der Menschen. Wasser erhält uns gesund und am Leben. Aber es muss sauber und lebendig sein. Der fahrlässige oder verschwenderische Umgang mit Wasser sollte vielleicht sogar unter Strafe gestellt oder verboten werden.

 


Vor den chronologischen Nachrichten zum Thema „Wasser“ hier für Sie die Website zum Schutz der Weltmeere: Oceana


 

Im Folgenden finden Sie in chronologischer Reihenfolge Infos, Links und Nachrichten zum Thema „Wasser“. Ich versuche, Sie aktuell zu halten und wünsche Ihnen reiche Erkenntnisse:

 

18.7.2018 Algenpest in der Karibik:

Weltweit sinkt die Wasserqualität auf schlechtes Niveau. Allzu oft finden sich die gleichen Ursachen, nämlich besonders dort, wo sich Müll jeder Art im Wasser sammelt. Besonders in Küstenzonen und Stromdeltas entwickeln sich dadurch verheerende Folgen: Algenblüten, Sauerstoffarmut, Totgewässer. Das biologische Desaster bleibt auch der Karibik nicht erspart. Natürlich spitzt sich die Situation durch Plastkmüll noch zusätzlich zu. Bettina Wurche zeigt in ihrem Beitrag für spektrum.de, wie Braunalgen die karibische Idylle vernichten. © Paul Bock

17.7.2018 Welche Stoffe wirken auf unser Wasser ein?

Diese Frage versucht Leonard Proske für die Deutsche Welle genau zu beantworten. Dabei zeigt er auch Wege auf, die Gifte wieder in den Griff zu bekommen. © Paul Bock

7.7.2018 Wie der Mensch Meerwasser in Trinkwasser verwandelt:

Weltweit fehlt sauberes Trinkwasser. Was liegt näher, als aus Meerwasser Trinkwasser herzustellen? Allerdings muss es vorher aufwändig entsalzt werden. Dabei stellt sich die Frage, woher kommt der notwendige Strom? Georg Küffner hat das Thema genau beleuchtet und darüber in der Frankfurter Allgemeinen geschrieben. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

5.7.2018 Der Ostsee geht der Sauerstoff aus:

Wenn Düngemittel sich im Übermaß im Meer sammeln, blühen Algen dort sehr viel stärker und großflächiger als ohne diese Einträge. Das Phänomen, das sich in sehr vielen Meeresregionen, Deltas und Oberflächengewässern zeigt, verschärft sich auch in der Ostsee. Landwirtschaft und Klimawandel ziehen dabei an einem Strang. Die Folgen: der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt auf Null, und es entstehen sogenannte „Todeszonen“, in denen kaum noch Leben existiert. Jan Dönges geht für spektrum.de dem Problem auf den Grund. © Paul Bock

3.7.2018 Gemüse der Zukunft kommt aus dem Wasser: Algen:

Jörn Kabisch beschreibt Algen als „die Pflanze der sozialökologischen Wende“. Sein interessanter Beitrag aus der taz gibt Lesern wohl zu denken. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

3.7.2018 Schlechte Wasserqualität deutscher Oberflächengewässer:

In deutschen Seen und Flüssen sammeln sich unterschiedlichste Stoffe. Ganz oben stehen die Belastungswerte durch landwirtschaftliche Dünge- und Spritzmittel. Damit sinkt die Wasserqualität nachhaltig und Lebensräume für Flora und Fauna verlieren an Dynamik. Ein aktueller Report der Europäischen Umweltagentur (EUA) stellt dazu erschreckende Zahlen fest: „nur sieben Prozent der Flüsse in Deutschland und ein Viertel der Seen“ würden „gute oder sehr gute ökologische Kriterien“ zeigen. Mehr dazu im Artikel von Christoph von Eichhorn in der Süddeutschen Zeitung. © Paul Bock

19.6.2018 600 Millionen Inder leiden unter Wasserarmut:

Die Situation wird zukünftig noch schlechter. Denn ein aktueller Bericht stellt fest, dass in den nächsten zwei Jahren „mehr als 20 Großstädte kein Grundwasser mehr haben“. 2030 würden sogar ungefähr 40 Prozent der Inder kein Trinkwasser mehr haben. Die Ursachen für die Wasserarmut: weniger Regen und damit zunehmend ein Schwund der Wasservorräte, unzureichendes Wassermanagement, Auswirkungen des Klimawandels. Mehr Details dazu von Bernd Musch-Borowska in tagesschau.de. © Paul Bock

19.6.2018 Ohne globale Verträge bleibt Meeresschutz dürftig:

Auf diesen Nenner kann man den engagierten und informativen Beitrag von Olive Heffernan zum Meeresschutz bringen. Er ist bei spektrum.de als exklusive Übersetzung aus nature erschienen. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

8.6.2018 UN-Welttag der Ozeane:

Die ganze Menschheit lebt von den Meeren. Meere erzeugen Sauerstoff und erfüllen wichtige Klimaaufgaben. Sie speichern große Mengen Kohlenstoff und mindern so die weltweite CO²-Last. Die Meere ernähren Millionen Menschen mit eiweissreicher Kost. Aber die Weltmeere ersticken im Müll. Ihr Zustand ist mehr als besorgniserregend. Daher erinnern die Vereinten Nationen am 8. Juni an die ökologische Bedeutung der Meere und versuchen Auswege aus diesem Dilemma zu finden. Der Hintergrundartikel der Bundeszentrale für politische Bildung bringt noch mehr Licht in das breite Thema. © Paul Bock

24.5.2018 Trinkwasser in Deutschland weist auch weiterhin sehr gute Qualität auf:

Das hat das Umweltbundesamt (UBA) aktuell festgestellt und in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Dort finden Sie auch eine aktuelle Publikation des UBA zum Thema, die Sie als pdf-Dokument herunterladen können. Auch SWR/Marktcheck berichtet dazu. © Paul Bock

10.5.2018 Nur wenig Probleme bei der Wasserqualität in der Schweiz:

Während Deutschland in Flüssen und Seen mit hohen Schadstoffbelastungen kämpft, hat die Schweiz das Problem weitgehend hinter sich gelassen. Wie das Land diesen Status erreichte, zeigt der Bericht aus der Neuen Zürcher Zeitung. Die Schweiz als Vorbild Deutschlands? © Paul Bock

13.4.2018 75 Prozent aller deutschen Seen weisen bedenkliche Wasserqualität auf:

Ihr Zustand wird als „mittelmäßig bis schlecht“ eingestuft. Bis 2020 müssen sie gemäß einer EU-Richtlinie von bedeutend besserer Qualität sein. Nach heutigen Einschätzungen wird Deutschland diese Werte verfehlen. Hauptursache dafür seien Unmengen von Nährstoffen aus der Landwirtschaft, die den ökologischen Wasserhaushalt der Seen stark belasten. Also Gülle und Pflanzenschutzmittel. Demgegenüber sind Seen, die zum Baden genutzt werden, in gutem Zustand. Wie am 2.4.2018 beschrieben, leiden darunter auch andere Oberflächengewässer, also Flüsse und Bäche, unter schlechter Wasserqualität. Ein Thema, das WAZ.de (Funke Mediengruppe), NTV und die Frankfurter Rundschau aktuell aufbereitet haben. © Paul Bock

5.4./6.4.2018 Öl-Leck in Pipeline vor Borneos Küste:

Der Ölteppich hat inzwischen mindestens 60 Kilometer Küstensaum verpestet. Nach einem Versuch, das Öl auf dem Wasser abzufackeln, starben mindestens fünf Fischer. Fast 34 Hektar Mangrovenwald und unzählige Fische und Meerestiere sind geschädigt oder gestorben. Die Pipeline betreibt der staatliche Energiekonzern Pertamina. Nach seinen Angaben habe sich die Pipeline auf dem Grund des Meeres um „etwa 100 Meter von ihrer ursprünglichen Position verschoben“. Die zuständigen Behörden haben den Notstand verkündet. Mehr Infos dazu bei tagesschau.de, ZEIT ONLINE und DER TAGESSPIEGEL. © Paul Bock

2.4.2018 Qualität deutscher Fließgewässer bedroht:

Das Bundesumweltministerium gab nun bekannt, dass sich die Lebensqualität deutscher Bäche und Flüsse in einem berohlichen Zustand befindet. Sowohl Fische, als auch Pflanzen und Biotope seien davon betroffen. So weisen 93 Prozent aller deutschen Fließgewässer nicht mehr die dort zu erwartenden Arten auf. Die Ursachen dafür liegen in übermäßigen Pestizid- und Düngereinsätzen der Landwirtschaft. BR24 und die WELT berichten aktuell dazu. Hier liegt die aussagekräftige Drucksache des Deutschen Bundestages zum Thema als Pdf-Dokument für Sie bereit. © Paul Bock

19.3.2018 Schon heute leiden über 3,5 Milliarden Menschen unter Wassermangel:

Die von der UNESCO ermittelten aktuellen Zahlen zeigt der Weltwasserbericht 2018. Die Organisation geht davon aus, dass bis 2050 ungefähr fünf Milliarden Menschen von Wasserarmut betroffen sein werden. Hauptursachen für die Entwicklung liegen in steigendem Konsum, Bevölkerungswachstum und den Folgen des Klimawandels. Von Trockenheiten besonders betroffen sind China, Indien, der Westen der USA und der Nahe Osten. Noch mehr Informationen zum Thema bietet Ihnen der Artikel aus ZEIT ONLINE. © Paul Bock

16.3.2018 Weltwasserforum in Brasilien:

Am 18.3. 2018 treffen sich Wissenschaftler und Vertreter von Kommunen und Unternehmen zum 8. Weltwasserforum. Der Weltwasserrat tritt für eine Woche in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia zusammen. Die Foren finden alle drei Jahre statt. In diesem Jahr heißt das Motto „Sharing Water“. Zu den Gesprächsthemen zählen unter anderem aktuelle Wassernotstände in Spanien und Südafrika. Die taz und sonnenseite.com berichten dazu. © Paul Bock

Februar 2018: Stickstoff verpestet Flüsse und Meere:

Kunstdünger bestehen zum größten Teil aus Stickstoff. Er wird im Laufe der Zeit in Flüsse und Meere eingeschwemmt, so dass sich ihre ökologischen Systeme vollkommen verschieben: der Sauerstoffgehalt geht gegen Null, betroffene Tiere kämpfen um´s Überleben, Algen wachsen übermäßig heran. Lesen Sie den ausführlichen Beitrag dazu aus YaleEnvironment360. © Paul Bock

2.2.2018 World Wetlands Day – Feuchtgebiete erfüllen vielfältige ökologische Aufgaben:

Sie bieten steigenden Wassermassen zusätzlichen Raum, um Überschwemmungen in Grenzen zu halten. Sie speichern Kohlenstoff und fördern damit den Klimaschutz. Und sie bremsen auch den Artenschwund in Feuchtgebietbiotopen aus. Mehr zum Thema von Jorge Ramos aus humanature. Weitere Infos finden Sie unter ramsar.org © Paul Bock

31.1.2018 Bengaluru verpestet Bellandur Lake:

Giftige Abwässer der südindischen Stadt Bengaluru sammeln sich Tag für Tag im Bellandur Lake. Ungeklärt aus Industrieanlagen und privaten Haushalten eingeleitet, verpesten sie ein Gebiet, in dem Vögel und Fische früher noch gesund lebten. Immer wieder entzündet sich der chemische Cocktail im See, weil dort offenbar organischer Unrat Feuer fängt. Nur mit Mühe gelingen Löschversuche. Lesen Sie den aktuellen Artikel der Deutschen Welle. Ein Video zum Müllproblem in Indien (7:31 Min) ist dort für Sie verlinkt. © Paul Bock

22.1.2018 Öl aus iranischem Tanker verpestet chinesische Küste:

Am 6.1.2018 havarierte der Tanker Sanchi mit einem Frachter aus China. Der Unfallort liegt vor der chinesischen Küste ungefähr 300 Kilometer östlich der Stadt Shanghai. Der Öltanker fing Feuer und sank am 14.1.2018. Ein Teil der Ladung, 113.000 Tonnen Ölkondensat, verbrannte. Inzwischen fließt der Rest der giftigen Ladung aus dem gesunkenen Tanker. Er verteilt sich in drei Ölteppichen auf einer Gesamtgröße von ungefähr 300 Quadratkilometern vor der Küste. Umweltschützer und Experten ziehen einen Vergleich zum Untergang des US-Tankers EXXON VALDEZ. Dieser war am 24.3.1989 vor Alaska auf ein Riff gefahren. Ungefähr 40.000 Tonnen Rohöl liefen damals ins Meer und Tausende Tiere starben. Sobald Öle ins Meer gelangen, wirken  Kohlenwasserstoffe auf Flora und Fauna ein und töten sie allmählich. Ausführliche Details dazu bei ZEIT ONLINE und der Leipziger Volkszeitung. Auch Die Presse berichtet dazu.

Weitere Artikel des oekobeobachters zum Thema Ölverschmutzung:

RWE DEA AG contra Naturschutz

Shell kennt am Nigerdelta keinen Respekt vor Mensch und Umwelt

Ölfrachterkollision vor Seebrügge

© Paul Bock

18.1.2018 Ohne Wasser erkranken oder sterben Menschen:

Daher bleibt eine gute Wasserinfrastruktur unerlässlich. Besonders in weniger entwickelten Regionen. Eng mit dieser Thematik verbunden sind aber auch Arten- und Klimaschutz. Lesen Sie mehr dazu im Bericht von Giulio Boccaletti auf Project Syndicate. © Paul Bock

15.1.2018 Wasserstand des Tschadsees im Laufe der Jahrzehnte:

Der Wasserpegel im zentralafrikanischen Tschadsee scheint wieder zu steigen. Aktuell berichtet SPIEGEL ONLINE. © Paul Bock

18.12.2017 Wasserwirtschaft in Deutschland:

Das Umweltbundesamt bietet Ihnen eine Publikation zum Thema „Wasserwirtschaft in Deutschland“ an. Sie behandelt auch Belastungen und Gegenmaßnahmen. Die Broschüre steht hier für Sie im pdf-Format zum Download bereit. © Paul Bock

 

26.11.2017 Ansiedlung neuer Korallen am Great Barrier Reef:

Der Klimawandel heizt Ozeane auf, und der Sauerstoffgehalt im Wasser nimmt ab. In der Folge brechen empfindliche Ökosysteme zusammen – manchmal ohne sich nachhaltig wieder zu erholen. Beispielhaft dafür stehen die für den globalen Klimaschutz hochwirksamen Korallenriffe. Das größte ist das australische Great Barrier Reef. Alljährlich sterben auch hier Korallen ab, weil das Meer sich dauerhaft überhitzt. Nun gelang Wissenschaftlern dort ein Pilotprojekt: sie siedelten Korallenlaich aus anderen Gebieten dorthin um. Die Larven wuchsen heran und geben dem Riff nun neuen Halt. Eine zukunftsweisende Methode zum Erhalt von Riffen und damit ein ganz wichtiger Beitrag zum aktiven Klimaschutz. In ZEIT ONLINE und der Deutschen Welle mehr dazu. © Paul Bock

 

24.11.2017 Lebewesen im Meer leiden unter Lärm:

Wenn Schiffsschrauben durch das Wasser pflügen und Ölbohrer sich in den Meeresboden beissen, dröhnen ihre Schallwellen kilometerweit in die Tiefe. Wale und Delfine reagieren darauf oft orientierungslos und stranden. Über das interessante Thema berichtet science ORF.at. © Paul Bock

 

8.9.2017 Haben Sie schon vom internationalen Ballastwasser-Abkommen gehört?

Seit Jahren wird es diskutiert. Heute ist es endlich in Kraft getreten. Die Vereinbarung soll zukünftig verhindern, dass fremde Organismen via Ballastwasser in neue Lebensräume eingeschleppt werden. Näheres dazu beim Umweltbundesamt. © Paul Bock

 

30.8.2017 Ocean Initiatives informiert Sie über das Thema Abfälle in Gewässern.

Dabei liegt ein Schwerpunkt auf den Meeren. Ocean Initiatives ruft zu Aktionen auf, um zum Beispiel Müll an Stränden zu beseitigen. Hinter diesen Initiativen steht die Surfrider Foundation Europe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Meere sauber zu halten. Sie unterhält in vielen Ländern eigene Vertretungen, auch in Deutschland. © Paul Bock

 

Ufersaum am See © Paul Bock
Ufersaum am See © Paul Bock

 

12.12.2016 Rossmeer als Meeresschutzgebiet. 

Das Rossmeer liegt in der Antarktis (Südpol). Dort leben zahlreiche Meerestiere: Robben, Seehechte, Wale, Kaiser- und Adeliepinguine, Kalmare, Tintenfische, Sturmvögel und viele andere Arten. Sie leben dort wie im Paradies. Daher wird das Rossmeer 2017 zum weltgrößten Schutzgebiet der Meere. Es erstreckt sich über eine riesige Fläche, unter der Frankreich, Spanien und Deutschland problemlos verschwänden. Lesen Sie dazu den packenden Artikel Unberührtes Paradies für Kälte-Fans“ von Kerstin Viering (spektrum.de).  Empfehlung der Redaktion © Paul Bock

 

1.12.2016 Inzwischen beeinflusst der Klimawandel weltweit den Wasserhaushalt.

Während Kalifornien oder die peruanische Hauptstadt Lima unter dramatischer Trockenheit leiden, kämpfen Indien und andere Staaten mit Überschwemmungen. Während also Ernten in Kalifornien aus Wassermangel vertrocknen, vernichten Wasserfluten Ernteerträge in Indien und Louisiana. So richteten klimabedingte pausenlose Regenfälle im August 2016 furchtbare Zerstörungen in Louisiana an. Immer verlieren Menschen Hab und Gut. Existenzen werden zerstört. Tote betrauert. Wer kommt für finanzielle Schäden auf, die der Klimawandel verursacht? Wer zieht die Hauptverursacher des Klimawandels zur Rechenschaft. Bisher gibt es darauf noch keine Antwort. Der nachfolgend genannte Beitrag zeigt vielversprechende Lösungsansätze auf: Die Dynamik zwischen Klima und Wasser greift der wdr in seinem Beitrag „Letzte Chance für unser Klima – Worauf es jetzt ankommt“ (Reihe „Tag7“, Sendung vom 1.12.2016, Dauer 44 Min.) auf. Empfehlung der Redaktion. © Paul Bock

 

30.10.2016 Bessere Wasserqualität deutscher Flüsse.

Im Schatten düsterer Nachrichten über den Klimawandel gehen solche Nachrichten beinahe unter. Doch sauberes Wasser zählt zu unseren wichtigsten Lebensgrundlagen. Daher prüfen staatliche Einrichtungen, wie das Bundesumweltamt (UBA) und das Bundesumweltministerium regelmäßig den Zustand der sogenannten Oberflächenwasserkörper. Darunter fallen Flüsse und Seen, aber auch Flussmündungen und Küstengewässer. Der Gewässerbericht zeigt klipp und klar, wie es um unsere Gewässer steht. Während sich inzwischen zum Beispiel wieder Lachse im Rhein tummeln, bremsen Chemieprodukte das positive Ergebnis aus: besonders Nitrate aus landwirtschaftlichen Düngemitteln und sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) aus Kunststoffweichmachern belasten die Wasserqualität.

Nähere Informationen zum Thema lesen Sie

+ in der Presseinformation des Umweltbundesamts vom 30.10.2016 + im detailierten Bericht des UBA „Aktueller Zustand deutscher Gewässer“ (Pdf-Dokument, Oktober 2016) zum Herunterladen und Ausdrucken

+ im Artikel „Die unsichtbare Gefahr aus dem Plastikmüll“ über Kunststoffweichmacher von Silvia von der Weiden (welt.de)

© Paul Bock

Bachlauf und Wiesengrund © Paul Bock
Bachlauf und Wiesengrund © Paul Bock

15.9.2016 Die Gesundheit der Meere bestimmt das Wohlergehen der Menschheit.

Dazu muss der Zustand der Ozeane ständig im Visier der Forscher und Wissenschaftler bleiben. Nur so werden ökologische Veränderungen rechtzeitig erkannt und der Kurs berichtigt. Diesem Ziel hat sich die gemeinnützige GmbH maribus gGmbH aus Hamburg verschrieben. Der mareverlag gründete maribus gGmbH bereits 2008. Die maribus gGmbH veröffentlicht jedes Jahr den world ocean review zum Themenbereich Meere.

Der Report bietet Interessierten wissenschaftlich fundierte aktuelle Informationen. Die Autoren möchten damit die LeserInnen sensibilisieren und über komplizierte marine Zusammenhänge aufklären. Leicht verständliche und qualifizierte Berichte werden mit Fotos und Grafiken abgerundet. Auch ein Glossar ist dabei. Jedes Heft erreicht einen Umfang von ca. 230 Seiten. Hier können Sie world ocean review kostenlos bestellen. Die Redaktion des oekobeobachters möchte Ihnen dieses kostenlose Material, das Sie dann postalisch erhalten, sehr ans Herz legen. Sie werden begeistert sein. Auch für Ihre Kinder prima geeignet. © Paul Bock

 

4.5.2016 Der „Runde Tisch Meeresmüll“:

Die Meere vermüllen in höchsten Maße. Flora, Fauna und der Mensch baden die Folgen menschlicher Unzulänglich- und Bequemlichkeit aus. Der „Runde Tisch Meeresmüll“ mag ein Hoffnungskorn säen. Das Umweltbundesamt informiert  zu diesem Thema. © Paul Bock

 

Altmedikamente

Wie entsorgen Sie Altmedikamente umweltfreundlich?

Das Umweltbundesamt (UBA) gibt Ihnen auf seiner aktuellen Seite klare Antworten. Die Broschüre zum Thema „Arzneimittel nicht in die Toilette und Spüle“ steht für Sie zum kostenlosen Herunterladen bereit. Wenn Sie wissen möchten, wie die Entsorgung bei Ihnen vor Ort geregelt ist, informieren sich am besten auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dort finden Sie eine interaktive Karte, die Sie rasch zum Ziel führt. © Paul Bock

 

Shell am Nigerdelta

Shell hat schwerste Umweltschäden im Nigerdelta nach jahrzehntelanger Ölförderung nur schlampig bereinigt. Zum Thema berichten Greenpeace, tagessachau.de und amnesty international. © Paul Bock

 

Plastikmüll verletzt Ökosystem Meer nachhaltig

Plastikmüll in den Meeren – eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes nennt Fakten und Zahlen. © oekobeobachter

 

Plastikmüll im Sack © Paul Bock
Plastikmüll im Sack © Paul Bock

 

Ökosysteme der Meeresböden

Lesen Sie, wie Grundschleppnetze die Ökosysteme der Meeresböden nachhaltig verletzen und warum Nord- und Ostsee unter dieser Fangmethode besonders leiden … Empfehlenswert. © oekobeobachter

 

Shell vor Alaskas Küste

Shell gibt seine Probebohrungen vor der Küste Alaskas auf, weil sich die hohen Investitionen in Zeiten geringer Ölpreise nicht mehr rechnen. Wie der Konzern berichtet, werden die Bohrmaßnahmen abgebrochen und alle technischen Ausrüstungen abgezogen. Das sensible Ökosystem Alaskas atmet damit erstmal auf – und natürlich auch viele Umweltaktivisten. © oekobeobachter

 

Obama: Shell-Ölförderung und Klimaschutz

Spricht Obama mit gespaltener Zunge, wenn er Shell vor der Küste Alaskas nach Öl bohren lässt und im nächsten Atemzug für Klimaschutz einsetzt? Machen Sie sich selbst hier eine Meinung. Oder lesen Sie die Geschichte von Anfang an.

 

Wasser ist Leben

Wasser ist Leben. Für Flora, Fauna und den Menschen. Auf 3sat erfahren Sie dazu am 10. September 2015 mehr. Empfehlenswert.

 

Ammonium vergiftet Jagstwasser

Greenpeace berichtet: Jagst durch Ammonium verseucht – Lebensraum nachhaltig vergiftet

 

Mikroteilchen aus Metall im Wasser

Warum sich kleinste Teilchen aus Metall weltweit über Wasserkreisläufe ausbreiten und sich sogar in Lebewesen wiederfinden, Lesen Sie bei spektrum.de

 

Sauerstoffarme Bereiche im Atlantik

Das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) hat im Atlantik sauerstoffarme Wasserzonen entdeckt. Leicht verständlich erfahren Sie hier, wie es dazu kommt. Empfehlenswert. © oekobeobachter

 

Trockenheit zwischen Euphrat und Tigris

Ökosystem zwischen Euphrat und Tigris leidet unter Wassernot

 

PFC-Belastung

PFCs sind organische Fluorverbindungen. Sie sind hochgiftig und allerorts in der Umwelt zu finden. In Artikeln des täglichen Lebens werden sie trotzdem weiterhin verwendet. Menschen und Tiere tragen diese Belastung mit. Mehr dazu vom BUND

 

Gifte im Titicacasee

Der Titicacasee in den Anden ist schwer belastet: Arsen und Blei vergiften nicht nur das schützenswerte Biotop, sondern machen auch zahlreichen Tierarten das Überleben schwer. So besteht die ernste Gefahr, dass der kaum noch vorkommende Riesenfrosch dieses Sees ganz ausstirbt. Der See erstreckt sich zwischen Bolivien und Peru auf einer Höhe von fast 4.000 Meter Höhe. Neben Abwasser aus Industrien, Hotels oder Haushalten verunreinigen im Wasser treibende Tierkadaver dieses Ökosystem zusätzlich. Eine Lösung dieser schweren Umweltsünde ist bisher noch nicht in Sicht. © oekobeobachter

 

Publikation des Umweltbundesamts zu organischen Wasserverunreinigungen

Soweit möglich sollten Verunreinigungen im Wasser vermieden werden. Nur so kann dieses wertvolle Gut ‚Wasser‘ im nachhaltigen Kreislauf der Wasserbewirtschaftung weiterhin nutzbar bleiben: Das Umweltbundesamt in Berlin hat sich dazu im Bereich kleinster organischer Verunreinigungen Gedanken gemacht. In einer kostenlosen Publikation macht es das wichtige Thema für jeden transparenter. Hier für Sie der Link zum Herunterladen.

 

Shell: Ölförderung vor Alaska

Geht Eigennutz Wirklich dem Gemeinwohl vor? Shell bohrt jetzt in der Arktis nach öl

 

© Paul Bock

 

 

 

 

 

 

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