Aktuelles zum Thema Boden

 

Auf dieser Seite bietet Ihnen die Redaktion Beiträge zum Thema „Boden“. Sie werden ständig aktualisiert.


 

19.1.2018 Das Ökosystem Boden bleibt weltweit im Fokus landwirtschaftlicher Erträge: nur wenn Böden leben, garantieren sie gute Ernten. Ohne reichhaltige Bodenbakterien (Mikroben) geht das nicht. Nun ist der erste Bodenatlas der Kleinstlebewesen erstellt worden. scinexx.de berichtet ausführlich dazu. © Paul Bock

 

9.1.2018 Pilze zersetzen organisches Material. So entsteht hochwertiger Boden für neues Leben. Dabei wandeln sie sogar Holz in seine Bestandteile um. In einer Studie deckt das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Geheimnisse zwischen Tothölzern und Pilzen auf. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

 

18.12.2017 Wenn Äcker neu angelegt und Wälder dazu gerodet werden, liegen Böden schutzlos im Wetter. Es kommt zur Erosion. Wertvoller Boden geht unwiederbringlich verloren. Ausgeschwemmt sammelt er sich tonnenweise in Flüssen, Küstengebieten und Deltas. Scinexx.de bringt dazu Daten, Fakten und Hintergründe. Auch der Beitrag aus Centre for Ecology & Hydrology macht das Thema Bodenerosion in einer aktuellen Studie transparent. © Paul Bock

 

8.12.2017 Eine aktuelle Untersuchung des Umweltbundesamts zeigt, wie Deutschland Böden verwendet. Lesen Sie dort auch, wie sich unser Konsum darauf auswirkt. © Paul Bock

 

5.12.2017 Internationaler Weltbodentag: am 5. Dezember jeden Jahres findet der „Weltbodentag“ statt. Erfahren Sie mehr dazu bei „Boden heute“, beim Umweltbundesamt oder beim Bayerischen Landesamt für Umwelt. © Paul Bock

 

6.11.2017 Wenn arktische Permafrostböden auftauen, setzen sie nicht nur Kohlendioxid und Methan frei. Wie der Bericht von Robinson Meyer aus The Atlantic zeigt, lauern darin auch Viren und Bakterien. Bedrohen sie Menschen? Spannend! © Paul Bock

 

20.10.2017 Guter Boden: Garant für´s Leben. In ökologischen Kreisläufen nehmen sie ganz wichtige Aufgaben wahr. Sie halten zum Beispiel Kohlenstoff fest und bremsen so den Klimawandel ab. Sie ernähren uns und bieten zahllosen Insekten und Mikroorganismen eine Heimat. Aber nährreicher Humus fehlt im Boden. Das beschreibt Gero Rueter in seinem sehr gut recherchierten Bericht für die Deutsche Welle. Grafiken, Fotostrecken und Videos geben Ihnen zum Thema zusätzliche Infos. EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

 

7.9.2017 Die Bodenfläche der Erde bleibt begrenzt. Alles Leben muss sich damit begnügen: Tiere, Pflanzen und der Mensch. Jeder von ihnen benötigt Freiräume zur gesunden Entfaltung. Um Räume für wachsende Bevölkerungszahlen zu nutzen, fallen immer mehr Böden für Flora und Fauna weg. Anbauflächen müssen erweitert, Wohngebiete geschaffen werden. Ohne nachhaltiges Wirtschaften geht das nicht. Und auch eine gerechte Verteilung des verfügbaren Bodens hat ihre Grenzen. Unter dem Dach der Europäischen Union veröffentlicht die European Environment Agency (EEA) den sehr informativen Bericht zum Wandel der Landschaften in Europa. (Europäische Umweltagentur) EMPFEHLENSWERT! © Paul Bock

 

6.8.2017 Nur auf gesunden Böden wachsen gesunde Feldfrüchte. Die Qualität der Böden entscheidet damit auch direkt über die Gesundheit der Konsumenten. Die aber wird tagtäglich nachhaltig gefährdet durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft. Dazu zählen in erster Linie Pestizide, die im Obst-und Gemüseanbau eingesetzt werden, Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) und Fungizide (Antipilzmittel). Ein chemisches Herbizid ist zum Beispiel Glyphosatdas auf den meisten konventionell bewirtschafteten Feldern zum Einsatz kommt.

Fungizidrückstände finden sich zum Beispiel an Zitrusfrüchten und Erdbeeren. Der Einsatz dieser Mittel mag zwar Ernten gegen den Befall biologischer Feinde schützen und Erträge steigern, die biologische Vielfalt auf den Feldern aber geht damit auf Dauer verloren. Insekten- und Vogelsterben sind nachgewiesene Folgen dieser Vorgehensweise. Außerdem nimmt der Mensch Rückstände der Gifte mit der Nahrung zu sich. © Paul Bock

 

Im Videobeitrag „Faszination Wissen. Pestizide – Pflanzenschutz mit Nebenwirkungen“ beleuchet der Bayerische Rundfunk (BR) das Thema. © Paul Bock

 

Greenpeace informiert Sie aktuell zum Thema Landwirtschaft: „Unsere Zukunft steckt im Boden“. Wie gefährlich Pestizide für den Menschen sind, zeigt Ihnen der BUND auf der Seite Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln. Auch Greenpeace gibt Ihnen dazu Antworten. © Paul Bock

 

16.7.2017 Im Jahre 2016 nahm die Zahl der Öko-Bauern um beinahe 10 % zu. Das berichtet „ZDF heute“. Natürlich werden nun auch mehr Felder auf ökologische Weise bewirtschaftet: nach Berechnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist die Fläche im Jahr 2016 auf 1,25 Millionen Hektar gewachsen, also 7,5 % der gesamten Agrarfläche Deutschlands. Tendenz wahrscheinlich steigend. Lesen Sie mehr zum Thema „Öko-Anbau“ in den Kurznachrichten von „ZDF heute“. Ökologisch genutzte Landflächen stabilisieren Lebensräume für Vögel und damit auch für Insekten. Also in Zeiten des Vogel- und Insektensterbens vielversprechende Nachrichten. © Paul Bock

 

„Ökologische Landwirtschaft verhindert Vogelsterben“ © Paul Bock

 

Landwirtschaftlich genutzter Boden stellt ein kostbares Gut für uns alle dar. Doch seine Qualität lässt bundes- und europaweit zu wünschen übrig. Die Böden leiden unter einem nachhaltigen „Burnout“. Das Krankheitsbild verschlechtert sich Jahr um Jahr durch flächendeckende Stickstoffeinträge, Düngemitteleinsatz oder die Bewirtschaftung von Monokulturen. Verstärkt durch die Auswirkungen des Klimawandels tragen Wind und Wetter zunehmend Bodenmaterial ab, das sich auf Nimmerwiedersehen in Flüssen, Seen und Meeren ablagert. Lesen Sie, welche Lösungen die Agrarwissenschaftlerin Andrea Beste zu diesem Thema vorschlägt, und wie wir die Fruchtbarkeit unserer Böden noch retten können.

 

2015 ist das Jahr des Bodens 1. Infos vom Umweltbundesamt 2. Infos vom Bayer. Lebensministerium (You Tube Video) 3. Dazu das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

 

Biokohle: Aus biologischen Abfällen erzeugt der Mensch seit langer Zeit sogenannte Biokohle. Im heimischen Kompost bildet sie sich zum Beispiel aus absterbenden Pflanzenteilen oder Herbstlaub. Mischt der Gartenbesitzer oder Landwirt sie gleichmäßig vor der nächsten Vegetationsperiode im Boden unter, verbessert er damit Bodenqualität und Ernteertrag. Ob Biokohle im großflächigen Einsatz auch den Klimawandel positiv beeinflusst, haben Wissenschaftler nun genauer unter die Lupe genommen.

 

© Paul Bock

 

 

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