Klimawandel: Märzenbecher im Februar

Klimawandel rollt auf der Überholspur

Das Weißenburger Tagblatt überraschte am 9. Februar 2016 mit der Meldung „Die Märzenbecher blühen heuer schon“. Der oekobeobachter hat das Thema für Sie aktuell unter die Lupe genommen. Er fuhr für Sie in den Märzenbecherwald und brachte Ihnen einen bunten Strauß Fotos mit.

Märzenbecher © Paul Bock
Märzenbecher © Paul Bock
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zarte Märzenbecherblüte © Paul Bock

Die Märzenbecher, auch Frühlingsknotenblume genannt, finden im halbschattigen, feuchten Biotop des Mischwaldes optimale Wachstumsbedingungen vor. Zum Märzenbecherwald pilgern jedes Jahr Naturliebhaber, um die zarten Pflanzen zu bewundern. In diesem Jahr mussten sie sich allerdings schon in der zweiten Februarwoche dazu aufmachen. Denn außergewöhnlich warme Witterung lockte die ersten Märzenbecher schon unter dem mürben Laub hervor. Auch dort rollt der Klimawandel auf der Überholspur.

Hintergrundinformationen zum Thema Märzenbecher finden Sie weiter unten.

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Hintergrundinformationen: Der Märzenbecher steht unter Naturschutz. Sie dürfen die Pflanze also vor Ort weder berühren, noch verletzen. Achten Sie daher bitte darauf, den Fundort nur sorgsam zu betreten. So werden keine versteckten Triebe zertreten. Natürlich dürfen Sie auch keine Zwiebeln aus dem Boden graben, um zum Beispiel den eigenen Garten damit zu bereichern. Der Märzenbecher ist zudem giftig.

Noch mehr Informationen über den Märzenbecher finden Sie hier:

Wikipedia

Der kleine Garten

© Paul Bock

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