Kirschessigfliege

Ein weiterer Schädling tritt in Deutschland seit 2011 vermehrt auf: die Kirschessigfliege. Das aus Ostasien eingeschleppte Insekt hat inzwischen weite Teile des Landes erobert. Die nur 3,5 Millimeter Taufliege fällt durch seine roten Augen auf. Die weiblichen Schädlinge bohren mit einem sogenannten „Legebohrer“ Löcher in die Früchte. Darin legen sie dann ihre Eier ab. Dadurch verderben die Früchte und laufen aus.

Die bayerischen Wein- und Obstbauern haben im Jahr 2016 hohe Ernteausfälle erlitten, denn die Kirschessigfliege hat sich nun auch über den gesamten Freistaat verbreitet. Weitere besonders stark betroffene Gebiete sind Baden-Württemberg, aber auch Rheinland-Pfalz. Die Insekten bevorzugen für die Eiablage Pflaumen, rote Trauben und Heidelbeeren ebenso wie Himbeeren und Holunder. Zur Bekämpfung der Schädlinge finden Sie auf der Seite der autonomen Provinz Bozen (Südtirol) gute Informationen.

© Paul Bock

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