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Schädlinge in Natur und Umwelt
Schädlinge in Natur und Umwelt zerstören nicht nur kostbare Biomasse, sondern können auch für den Menschen gefährlich sein.
Ölbaum - © gecko / pixelio.de

Ölbaum – © gecko / pixelio.de

7.11.2016 Bakterien setzen nicht nur Fröschen oder Fischen zu, sondern auch Pflanzen. Zum Beispiel bedroht ein Bakterium Ölbaumplantagen. Inzwischen hat sich der Erreger von Italien bis nach Korsika und die spanische Insel Mallorca ausgebreitet. Lesen Sie den Beitrag von Daniel Lingenhöhl, warum diese Kleinstlebewesen für Ölbäume so gefährlich sind und wie Fachleute ihnen zu Leibe rücken. Oder informieren Sie sich in einem zweiten Artikel von Daniel Lingenhöhl über die fatale Entwicklung in Spanien. Auch Juliette Irmer berichtet ausführlich über das Thema. Weitere Fakten und Bilder finden Sie zum Beispiel in der Neuen Zürcher Zeitung, dem Tagesspiegel und Deutschlandfunk. © Paul Bock

Eichenprozessionsspinner

Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Eichenprozessionsspinner. Wenn Sie möchten, laden Sie sich hier über diese Schmetterlingsart einen kostenlosen Flyer des Umweltbundesamts im pdf-Format herunter.

Asiatischer Laubholzbockkäfer

Die weltweite wirtschaftliche Vernetzung erhöht die Zahl der in Deutschland lebenden Schädlingsarten zusätzlich. Von Übersee oder auf dem Landweg eingeschleppte Insekten, Schmetterlinge oder Käfer vermehren sich dann in unseren Regionen ungehindert. Natürliche Feinde fehlen, so dass sie bleibende Schäden anrichten können, und das ökologische Gleichgewicht ins Wanken bringen. Wie der asiatische Laubholzbockkäfer, der inzwischen zu den meldepflichtigen Schädlingen zählt.

Auf dieser Schweizer Seite erhalten Sie genaue Informationen über diese Käfergattung. Sie erfahren in einem Steckbrief mit Fotos, Entwicklungsstadien und Wirtsbäumen, warum der asiatische Laubholzbockkäfer für Ahorn-, Buchen- oder Eschenbestände eine ernste Gefahr darstellt. Vielleicht haben Sie auf einem Spaziergang oder einer Wanderung in der freien Natur selbst schon diese auffallende Art beobachtet.

Wer noch mehr über dieses Thema erfahren möchte, klickt sich bei Wikipedia ein.

Gespinnstmottenraupen
Schauen Sie sich die Fotos der Gespinnstmottenraupen an oder spielen Sie das 
Video ab. Beachten Sie dabei bitte, dass es verzögert startet.
Kirschessigfliege

Ein weiterer Schädling tritt in Deutschland seit 2011 vermehrt auf: die Kirschessigfliege. Das aus Ostasien eingeschleppte Insekt hat inzwischen weite Teile des Landes erobert. Die nur 3,5 Millimeter Taufliege fällt durch seine roten Augen auf. Die weiblichen Schädlinge bohren mit einem sogenannten „Legebohrer“ Löcher in die Früchte. Darin legen sie dann ihre Eier ab. Dadurch verderben die Früchte und laufen aus.

Die bayerischen Wein- und Obstbauern befürchten im Jahr 2016 hohe Ernteausfälle, denn die Kirschessigfliege hat sich nun auch über den gesamten Freistaat verbreitet. Weitere besonders stark betroffene Gebiete sind Baden-Württemberg, aber auch Rheinland-Pfalz. Die Insekten bevorzugen für die Eiablage Pflaumen, rote Trauben und Heidelbeeren ebenso wie Himbeeren und Holunder. Zur Bekämpfung der Schädlinge finden Sie auf der Seite der autonomen Provinz Bozen (Südtirol) gute Informationen.

© Paul Bock

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