Atomenergie in Deutschland nach Fukushima

HervorgehobenAKW Gundremmingen © Paul Bock

Nach dem Atomunfall in Fukushima hat Deutschland der Kernenergie das Stopschild gezeigt. Allerdings geht der letzte Meiler erst bis zum 31.12.2022 vom Netz. Bundesweit verteilte zentrale und dezentrale Zwischenlager nehmen den Atommüll auf. Bis 2031 soll ein dauerhaftes Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden werden. So bleibt die Kernenergie auch nach dem "Ausstieg" noch über unzählige Generationen ein Hochrisikobereich.

AKW Tihange gefährdet Mensch und Umwelt

KKW Gundremmingen © Paul Bock

Tausende Risse im Stahldruckbehälter des AKW Tihange in Belgien entfachen Ängste in der Bevölkerung. Das von Electrabel im Dreiländereck betriebene Kernkraftwerk macht regelmäßig Schlagzeilen durch besorgniserregende Störfälle.